Einplatinencomputer für den professionellen Einsatz

Bei einem Einplatinencomputer handelt es sich um ein Computersystem, bei dem die elektronischen Komponenten, die man zum Betrieb eines Computers benötigt, auf einer Leiterplatte zusammengefasst werden. Dabei ist das Netzteil das einzige Teil, das separat untergebracht wird. Solche Systeme werden hauptsächlich bei elektronisch steuerbaren Gebrauchsgegenständen sowie für den professionellen Einsatz in der Industrie verwendet.

Der Aufbau

Ein solcher Singleboard Computer setzt auch aus dem Prozessor, einer Rest-Logik, einem Taktgenerator, Ein- und Ausgabegruppen sowie einem Festspeicher (ROM) für das Programm zusammen. Damit lassen sich einfache Ablaufsteuerungen umsetzen. Wenn komplexere Aufgaben erledigt werden müssen, sind hier weitere Komponenten, wie RAM (Ablage von Zwischenergebnissen oder Ausführung von Unterprogrammen), EEPROM oder ein Flash-Speicher zur Veränderung der Parameter, erforderlich.

Eine solche Ausführung wird teilweise mit Überwachungsschaltungen ausgerüstet, die den Rechner, wenn ein unerwarteter Programmfehler im Programm entsteht oder es Probleme in der Stromversorgung gibt, in den definierten Ausgangszustand dann zurücksetzen können.
Auch kann eine solche Version mit Analog-Digital-Wandlern, Kommunikationsschnittstellen, Zählerbausteinen oder anderen Schaltungen an die vorhandene Version angepasst werden.

Die Bauformen und Varianten

Gerade im Heimcomputer-Bereich kommen solche Ausführungen (beispielsweise Sinclair ZX81 oder C64) mit einer integrierten Videoausgabe, die durch eine Tastatur, Anschlüsse für Peripheriegeräte, eine Art Massenspeicher und weitere Bedienungselemente ergänzt werden, zum Einsatz. Viele Geräte sind ohne solche Erweiterungen nicht sinnvoll einsetzbar. Auch kann man dies beim dem Computer-Spezialisten Distronik durchführen lassen. Nähere Details hierzu gibt es auch auf distronik.de.

Ach bei Tabletcomputern und modernen Smartphones sind solche Ausführung enthalten. Die erfolgt hier häufig auf der Basis der ARM-Mikropozessoren.

Ein Einplatinenrechner war in den früheren Jahren verbreitet, kommt jedoch jetzt nicht mehr stark zum Einsatz.

Die heutigen Ausführungen

Gerade bei den Mini-Computern im Kreditkartenformat eignet sich diese Ausführung für eine Vielzahl von Einsatzzwecken. Dazu gehört u.a. auch die Ausführung Raspberry Pi. Diese Ausführung kann beispielsweise auch als Mail- oder Webserver eingesetzt werden. Ebenso ist der Einsatz als Grundlage für eine OwnCloud möglich. Zusätzlich kann man damit auch ein Mediacenter einrichten oder auch zu einer Spielkonsole umfunktionieren. Die Einsatzmöglichkeiten sie vielfältig und der Preis ist relativ niedrig.

Ebenso gibt es für diese heutigen Ausführungen eine Vielfalt von Anschlussmöglichkeiten von Zubehör. Dazu gehören u.a. vier USB 2.0-Buchsen für vielfältige Anbindungsmöglichkeiten. Ebenso ist die Möglichkeit eines LAN-Anschlusses vorhanden. Auch eine Pinliste für Spezialzubehör gibt es. Dabei stehen 40 GPIO-Pins hier zur Verfügung. Für die Sound- und Video Schnittstelle gibt es einen HDMI-Anschluss. Zusätzlich ist für die analoge Soundausgabe ein 3,5 mm-Klinkenstecker bei diesen Mini-Ausführungen vorhanden.

Auch bei den Software-Lösungen gibt es viele Möglichkeiten. Neben den Betriebssystemen auf Linux-Basis und den Android-Lösungen werden diese heutigen Ausführungen u.a. von Raspberry auch von Windows 10 IoT Core unterstützt. Bei diesem Window-System handelt es sich nicht um eine klassische Windows-Ausführung, sondern um ein spezielles Entwickler-Betriebssystem. Die Bezeichnung IoT leitet sich auf von der Bezeichnung „Internet of Things“ (Internet der Dinge) ab. Auch die ganz neuen Ausführungen sind relativ zu einem niedrigen Preis zu erhalten.

Dabei ist es wichtig, dass neben den vielen Hardware-Lösungen dies auch mit einer ausreichenden Anzahl von Software unterstützt wird. Erst dann kann dann die dort eingesetzte Hardware ihr volles Potential entwickeln.

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